Wintertonnen im Watt

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Das Wasser- und Schifffahrtsamt Tönning an der Nordseeküste hat damit begonnen, die großen Sommer-Seezeichen mit einem Durchmesser von zweieinhalb Metern gegen kleinere Wintermarkierungen auszutauschen. Diese sogenannten Eistonnen haben nur einen Durchmesser von 70 Zentimetern und bieten dem Eis weniger Angriffsfläche. Die Arbeiten sind jetzt notwendig, da das Wasser im flachen Wattenmeer bei Frost relativ schnell zufriert. Die Wintertonnen müssen jedoch nach einem Vierteljahr wieder ausgetauscht werden, da dann die fest eingebauten Spezialbatterien für die Beleuchtung leer sind. Im Wattenmeer sind Berufsschiffer und Freizeitskipper auf traditionelle Seezeichen angewiesen. Da die Strömung Fahrrinnen ständig verändert, helfen Seekarten und elektronische Navigation bei der Positionsbestimmung nur wenig. Das Amt ist für rund 600 Kilometer Fahrwasser zwischen Elbe und dänischer Grenze samt der Eider zuständig. Insgesamt werden die Fahrtrouten in diesem Bereich der Nordsee von knapp 600 beleuchteten und unbeleuchteten Seezeichen markiert. Dazu kommen 2500 Stangen und Pricken. Ab März werden die Eistonnen wieder durch Sommertonnen ersetzt.

Fotos von Tonnen im Wattenmeer stelle ich gern zur Verfügung. An dieser Stelle möchte ich mich bei jenen Redaktionen bedanken, die meinen Blog bereits als Themenfinder nutzen und  Fotos und Texte bestellen.

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Wieder mehr Schiffe im Nord-Ostsee-Kanal

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Der Schiffsverkehr auf dem Nord-Ostsee-Kanal nimmt wieder zu.  Noch im Sommer hatte ich bei einer Fahrt durch den Kanal erlebt, dass zwischen Brunsbüttel und Holtenauf kaum Schiffe entgegenkamen. Noch im Jahr zuvor hatte es so ausgesehen, wie bei diesem Bild oben. Aber es ist damit zu rechnen, das es im  kommenden Jahr weitere Steigerungen gibt.

Fotos aus dem Kanal habe ich im Archiv, einen Beitrag über die Prognosen schreibe ich auf Anforderung von Redaktionen gern.

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Sturm auf Helgoland

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Winter auf Helgoland, Deutschlands einziger Hochseeinsel. Da hat man die Vorstellung von sturmumtosten Felsen, hohen Wellen und Naturgewalten pur. Dachte sich auch Detlev Rickmers, Inhaber des Hotels Insulaner. Und bot als Arrangement seines Hotels ein Erlebnis mit der Bezeichnung Stormwatching an. Touristen  hätten auf der Insel miterleben sollen, wie Sturm Wellen bis zu zwölf Meter Höhe aufpeitscht und Gischtwolken noch doppelt so hoch aufspritzen. Interessenten wären bei entsprechenden Wetterprognosen rechtzeitig informiert worden, um anreisen zu können. Alles war gut organisiert. Nur eines spielte nicht mit – das Wetter. Es gab einfach keine Stürme. Aber einen echten Insulaner entmutigt das nicht. So kündigte Detlev Rickmers gestern bei einem zünftigen Knieperessen (* an, auch in diesem Winter wieder Stormwatching anzubieten. Und hofft auf „gutes“ Wetter …

Auch sonst kann man im Winter auf Helgoland viel erleben. Von Beobachten der Kegelrobben, Seefahrtsthemen und Wellnessangeboten.

Bei Interesse berichte ich gern.

 (* Knieper sind die lecker zubereiteten Scheren von Taschenkrebsen. Eine Helgoländer Spezialität.

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Zum 50. Mal Hanseboot

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Zum 50. Mal öffnet am 24. Oktober die Bootsausstellung Hanseboot in  Hamburg die Türen in den Messehallen.  Erwartet werden rund 700 Aussteller aus 30 Nationen. Rund 1000 Boote werden zu sehen sein. Anziehungspunkt wird sicherlich wieder die hanseboot arena mit 15 mal 20 Meter großem Wasserbecken, Windmaschinen und Bühne. Vom Eröffnungstag an werde ich auf der Messe sein und bei Bestellung zeitnah berichten.

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Piratenbekämpfung und maritime Sicherheit

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Ist das Piraterieproblem im Golf von Guinea nur ein nigerianisches Problem? Diese Frage stellte Konteradmiral Ba Raji  (Nigeria) während der drei tägigen Konressmesse MS&D (Maritime Security & Defence) in Hamburg. Und er gab gleich die Antwort: Nein, für die Sicherheit des Gewässers ist eine internationale Zusammenarbeit notwendig, wie der westafrikanische Staat sie bereits mit seinen Nachbarländern vereinbart hat. Es ist ein positives Beispiel, wie Lösungsansätze zur Bekämpfung der Piraterie aussehen können. Der afrikanische Admiral war einer der hochrangigen Praterieexperten, die in Vorträgen auf die Konflikte ihrer Region aufmerksam machten und aufzeigten, um welche Lösungen sie sich bemühen. Ich habe die Messe genutzt, um wichtige internationale Gesprächspartner für mein Pirateriebuch zu interviewen.

Mehr Informationen über das Buch finden sich unter http://www.koehler-mittler.de/shop/pdfArtUpload/PMPiraterie.pdf

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Rotor-Segler von der Uni Flensburg

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An der Uni Flensburg wird ein Schiffsantrieb erforscht, der bereits in den Zwanziger Jahren Furore machte. Anstelle eines Segels tragen Schiffe mit einem Flettner-Rotor eine drehende Trommel, deren Wirkungsgrad zehnmal höher sein soll, als bei herkömmlichen Segeln. Ich bin mitgesegelt und berichte darüber in der kommenden Ausgabe der Zeitschrift Deutsche Seeschifffahrt.

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Flaute bei der Sandregatta

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Piraten und H-Jollen unter Spi vor Blankenese. (Foto:) Wiese

Die Sonne spielte mit bei dem Regattawochenende 26./27. September auf dem Mühlenberger Loch vor Blankenese. Der Wind aber nicht. Ursprünglich waren für den Laser Pfahlewer-Cup und die Elbe-Sand-Regatta jeweils sechs Wettfahrten vorgesehen. Bei schwachen Winden gelangen aber am Sonnabend für die Jollenklassen  gerade mal zwei Wettfahrten. Die J24 mussten sogar schon nach einer Wettfahrt wieder zurück an ihre Liegeplätze. Bei Niedrigwasser hatten sie einfach nicht mehr genug Wasser unter dem Kiel. Am Sonntagmorgen lag dichter Nebel über der Elbe, der sich bald auflöste. Der erhoffte Wind aber blieb trotzdem aus. So wurden die Boote nicht einmal zu Wasser gelassen.

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Udo rockt den Ozean

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Udo Lindenberg  während der Tauffeier  (Foto: Eigel Wiese)

Bei der Taufe des Kreuzfahrers „Mein Schiff“  bot Udo Lindenberg an Bord zur Freude der Taufgäste eine perfekte Rockshow. Vom 5. bis 9. Mai 2010 geht der Rockstar mit TUI Cruises auf große Fahrt und verwandelt das Schiff in einen Rock-Liner. Erstmals bietet ein deutsches Kreuzfahrtunternehmen damit seinen Gästen ein Programm an, das unter dem Motto „Rock the Ocean“ steht. An Bord erleben die Gäste Liveauftritte von Udo Lindenberg und dem Panikorchester sowie Konzerte von weiteren Top-Stars der deutschen Rock-Szene“.  Die Preise für die Vier-Nächte-Tour beginnen bei 548 Euro pro Person.

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„Aidacara“-Werftzeit beendet

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Zwei Wochen war die „Aidacara“ in Hamburg, nun wird die Hansestadt das Schiff eine Weile nicht mehr sehen. Denn nach dem Werftaufenthalt bei Blohm + Voss übernahm der Kreuzfahrer beim Hanseatic Cruise  Terminal in Neumühlen Passagiere für eine Ostasienreise und legte gestern abend wieder ab. Der nächste Hafen wird Le Havre in Frankreich, dann führt die Route weiter durch das Mittelmeer und auch den Golf von Aden. Wegen der dort immer wieder vorkommenden Piratenüberfälle macht sich Kapitän Detlef Harms allerdings keine Sorgen: „Wir sind mit allem ausgerüstet, was wir brauchen.“ Einzelheiten wollte er jedoch nicht nennen. 

Im Dock Elbe 17 hatten Werftmitarbeiter umfangreiche Umbauten vorgenommen, die im laufenden Betrieb nicht möglich waren. Dazu gehören technische Überholungsarbeiten, aber auch die komplette Innenausstattung aller Kabinen und öffentlichen Waschräume wurde an das Design der des jüngsten Aida-Schiffes, der „Aidaluna“ angepasst. Außerdem wurde das Marktrestaurant um 54 Plätze erweitert und erhielt eine größere Service-Theke.

Anfang Februar 2010 wird die in Rostock ansässige  Reederei Aidacruises ihren jüngsten Neubau in Hamburg taufen. Es wird voraussichtlich eine Verstaltung mit großer Show, ähnlich wie der Taufe der „Aidadiva“ im April 2007 vor dem Fischmarkt.

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„Europa“ feiert Geburtstag

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Das Kreuzfahrtschiff „Europa“ von Hapag-Lloyd-Kreuzfahrten feierte den zehnten Jahrestag seiner Indienststellung und ganz Hamburg feierte mit. Zur Feier des Tages unternahm das Schiff unter dem Kommando von Kapitän Friedrich Jan Akkermann eine Kreuzfahrt durch den Hamburger Hafen. Entlang des Ufers gab es einen Reihe von Jubiläumsüberraschungen und an Bord wurden Leckereien von Spitzenköchen aus Restaurants entlang der Elbe offeriert. Ein Feuerwerk vor den Landungsbrücken schloss die Feier ab.

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